Loslassen

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Es gibt so viele Dinge in unserem Leben, die wir tun, weil wir sie tun, aber eigentlich wissen, dass sie uns gar nicht so gut tun.

Viele Dinge tut man, weil andere es tun und weil man hineinpassen und dazu gehören möchte.

Viele Dinge tut man, einfach nur weil andere es von einem erwarten und weil man niemanden enttäuschen möchte.

Viele Dinge tut man, ohne darüber nachzudenken.

Aber lasst uns das jetzt mal tun. Nachdenken meine ich.

Ich glaube unser Leben verliert an Intensität und an Qualität, wenn wir uns mit Dingen beschäftigen, die wir, wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind, tief in uns drin gar nicht wirklich wollen bzw. wissen, dass sie nicht gut sind. Weil sie uns nicht weiterbringen, weil sie uns oftmals schaden oder abhängig machen, weil sie uns von dem abhalten, was eigentlich wichtig ist. Wenn wir unsere ganze Energie in Beschäftigungen stecken, die nicht die Richtigen sind, dann können wir nie wirklich glücklich werden.

Stell dir vor, du wärst ein Läufer bei der Olympia, der so schnell wie möglich ans Ziel kommen möchte, um die Goldmedaille zu bekommen. Wenn dieser dann, anstatt zu laufen, zunächst die Autogramme von seinen Fans unterschreibt oder sich mit seinen Freunden unterhält oder erst noch einen Donut isst, kommt er nie ans Ziel. Die Dinge sind nicht unbedingt schlecht, aber sie halten ihn von dem ab, weshalb er eigentlich auf der Laufbahn steht. Er steckt seine Energie statt in den Lauf, durch den er dem Ziel immer näher kommt, in so viele andere Aktivitäten und bekommt nie eine Medaille.

Was ist eigentlich dein Ziel? Was ist deine Laufbahn? Läufst du, oder stehst du herum und kommst nicht vorwärts?

Denk darüber nach.

Was sind eigentlich die Aktivitäten im echten Leben, die uns nicht vorwärts kommen lassen? Es können schlechte Angewohnheiten sein, ungesunde Beziehungen, eine unpassende Lebenssituation und vieles mehr. Wenn du darüber nachdenkst, weißt du es auch selbst. Oft hat es mit Abhängigkeit zu tun. Wir wollen es, obwohl wir es eigentlich nicht wollen. Vielleicht gleicht dein Leben einem unordentlichen Zimmer, welches unbedingt mal aufgeräumt werden muss.

Und jetzt?

Handeln. Aufräumen, loslassen, aussortieren, sich frei machen.

Ich möchte dich inspirieren und motivieren: Lass los und räum dein Leben auf! Sei gut zu dir selbst! Das Leben kann so viel freier sein und so viel mehr Qualität haben, wenn du das tust, was dir gut tut. Wenn du es wirklich willst, dann kannst du Dinge ändern! Tu es, es wird dich befreien und du wirst es nicht bereuen!

Es kann sein, dass es in deinem Lebenszimmer Gegenstände gibt, bei denen du weißt, dass du sie loswerden und aufräumen solltest, aber du kannst dich davon nicht trennen, weil du an ihnen hängst. Also Dinge von denen du weißt, dass sie dir schaden, die du aber trotzdem willst. Die bereits genannten Abhängigkeiten. Es gibt sie im Großen wie im Kleinen und jeder Mensch hat damit zu tun. Es ist uns oft nur nicht bewusst (Pornographie ist eine Abhängigkeit, es können aber auch Beziehungen oder Angewohnheiten oder andere Dinge sein).

Wenn es dir aber bewusst ist, kannst du darüber mit anderen sprechen, je nachdem wie existenziell sie sind, zum Psychologen oder dafür zuständige Hilfsstellen gehen und/oder dir von Menschen helfen lassen, denen du vertraust. Nicht auf die Stimme der Scham hören! Sie ist destruktiv.

Das Wichtigste ist jedoch, sich zu entscheiden nicht mehr passiv alles laufen zu lassen, sondern innerlich aktiv zu werden!

Hilfe von Menschen ist gut, aber oft können sie nicht und nicht nachhaltig helfen oder man hat auch niemanden, dem man so sehr vertrauen würde, dass man sich von ihm in dieser Beziehung helfen ließe. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass die einzige Möglichkeit, die immer hilft, Jesus heißt. Zu Jesus gehen, mit ihm darüber sprechen, ihn um Vergebung bitten, die Sache vor seinem Kreuz niederlegen und stattdessen die Kraft der Auferstehung abholen.

Ich wünsche dir ganz viel Liebe und einen wunderschönen Tag! ♥

♥ ♥ ♥

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