Alptraum

Manchmal wirkt diese Welt wie ein Alptraum

Ein Alptraum, der mit hässlichen Fratzen besetzt ist

bis oben mit einer Atmosphäre der metallischen Kälte und des Schreckens gefüllt

kaum zu glauben,

dass man nicht im nächsten Moment die Augen aufschlägt und sagt:

ich habe heute schlecht geträumt.

in manchen langen Momenten ist

die Welt wie ein Gefängnis mit Gittern aus Hoffnungslosigkeit

Der Horizont ist verdeckt durch die schale Mauer der

Leblosigkeit

Wie die leeren Gebäude einer evakuierten Stadt

In der nur kopflose Schaufensterpuppen auf die Existenz früherer Menschen hinweisen.

Nun treten sie an ihre Stelle

Ungenügsame Abbilder

Ersetzen die schlagenden Herzen und den Rhythmus des Atems.

Die Menschlichkeit ist fort.

Der Schluck Wasser zersetzt sich auf der Zunge zu trockenem Staub

Hustend spuckt man ihn wieder aus

Und doch gibt es nichts anderes womit der Durst zu stillen ist

Das Grauen ist kalt und ergreift man Herz mit eisigen Fingern

Und dann komme ich nach Hause zu dir.

Und es ist warm.

In deinen Armen duftet es nach Frühlingsblumen,

Und in deinem Lachen leuchten die Sterne.

Und dann erfüllt mich die Hoffnung wie eine Flamme im Leuchtturm

Und ich weiß, irgendwie war es doch nur ein Traum.

3 Kommentare zu „Alptraum

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