An den Grenzen

Auf der Linie zwischen Originalität und Verrücktheit
wandere ich durch mein Leben.
Manchmal rutscht mein Fuß ab und hätt‘ ich es mir gegeben,
wäre ich auf der falschen Seite in die Tiefe gefallen.
Aber ich glaube, ich konnte mich grade noch halten.
Eigentlich heißt es ja, jeder soll sich entfalten
Aber irgendwie gibt es die alten, kalten Vorstellungen
von gut und nicht gut genug
und manche fallen anscheinend trotzdem durch.

Ich bin nicht die einzigste, die mal Fehler macht
und die hier und da mal ein bisschen komisch erscheint
aber wichtig ist, dass man am Ende trotzdem lacht.
Am besten mit anderen zusammen…

Lass dir ein dickes Fell wachsen
sage ich zu mir
und mach deine Faxen
egal, was die anderen sagen
Du musst sie ja nicht fragen.

Du stehst auf der richtigen Seite,
wenn du auf der Grenze stehst und trotzdem weiter gehst
wenn der Sturm kommt und du denkst, dass du fällst
und dich deshalb dem Wind entgegen stellst
dann wirst du stärker
Denn wenn der Sturm vorbeigeht
siehst du, du hast die ganze Zeit gelebt
und schaust du zurück, sagst du zum Glück
denn der rote Faden hat dich getragen
auch wenn er auf der Grenze verlief.

Manchmal muss man sich sich selbst stellen
und seine inneren Dämonen kennen lernen
dadurch verschwinden die Risse und Dellen
du wirst wach und sie werden schwach.
du zwingst sie in die Knie
und sie besiegen dich nie.
Und wenn sie wieder aufstehn?
Wird die Sonne trotzdem aufgehn.
und die Welt dreht sich weiter.

Leben fließt in den Bächen, die wie ein Unwetter vom Himmel fallen.
und du siehst mit einem Lächeln, alles blüht auf.

4 Kommentare zu „An den Grenzen

  1. Was für ein toller Beitrag! Ich liebe alles, was wie eine Melodie in meinen Ohren klingt und gleichzeitig nicht niederreißt, sondern aufbaut und ermutigt! Da möchte ich am liebsten gleich mit einstimmen…

    Sich seinen inneren Dämonen stellen,
    damit die Risse und Dellen
    nun gefüllt mit Wasser aus lebendigen Quellen
    und Licht wird deine Dunkelheit erhellen!

    Sich seiner dunklen Seite zu stellen ist echt eine Herausforderung! Und ich weiß nicht, ob ich den Mut dazu hätte, wenn ich nicht wüsste, dass Jesus keine Angst vor meiner inneren Dunkelheit hat! Aber es ist so, wie du schreibst, wenn wir uns stellen, wird das, was so viel Macht für sich beansprucht plötzlich ganz klein und schwach…und wir erkennen, dass es sich eigentlich auch nur nach Liebe sehnt!
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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